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Sehenswertes in & rund um Oberstdorf

Heimatmuseum Oberstdorf

Ein lebendig gestaltetes Museum mit Charme und Ausstrahlung. In einer der reichhaltigsten Sammlungen des Allgäus bietet diese Ausstellung auf über 700qm Ausstellungsfläche, in 38 liebevoll gestalteten Räumen, Ortsgeschichte zum Anfassen.

Das 1620 erbaute Bauernhaus dient seit 1932 als Museum. Einige Räume sind noch im Originalzustand erhalten. Die Ausstellung gibt einen interessanten Einblick in die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Vergangenheit Oberstdorfs.
Zu sehen gibt es aber nicht nur ein typisches Wohngebäude der damaligen Zeit, auch auf die Erwerbsquellen wie Seilerei, Nagelschmiede, Enzianbrennerei, Waldarbeit, Jagd, Alpwirtschaft u.v.m. wird anschaulich und detailliert eingegangen. Weitere Informationen zum Heimatmuseum Oberstdorf finden Sie hier!

Breitach Klamm

Breitachklamm

Unweit von Tiefenbach liegt der Eingang zur Breitachklamm. Ein Naturwunder ohnegleichen! "Da wallet und siedet und brauset und zischt" das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht mit fast hundert Meter hohen senkrechten und überhängenden Wänden, stürzt donnernd über hohe Felsbänke, strudelt durch tiefe Gumpen und versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das Licht spielt.

Seit 1905 ist die Breitachklamm als Wanderweg erschlossen. Früher hieß sie der "Große Zwing". Ermutigt von ihrem Pfarrer, Johannes Schiebel, war es fürwahr ein beachtliches Unternehmen der Tiefenbacher, einen gangbaren Weg durch die gewaltige Schlucht zu bahnen.

Außer zur Zeit der Schneeschmelze ist der Weg das ganze Jahr begehbar. Wer die Klamm nur im Sommer kennt, dem sollte sie auch einen Winterurlaub wert sein.

Mit festem Schuhwerk und warmem Anorak kann diese klirrend kalte Winterwelt der Wärme unseres Seelenlebens kaum etwas anhaben.

Erdinger-Arena (Schattenberg-Skisprungschanze)

Alljährlicher Austragungsort des Auftaktspringens der Vierschanzentournee.

Anlässlich der im Jahre 1909 erbauten ersten „großen“ Skisprung-Schanze auf den Halden in Oberstdorf sprang der Freiburger Bruno Biehler 22 Meter, eine damals wohl beachtete sportliche Leistung. Damals war das Skispringen in Deutschland nirgends wesentlich weiter entwickelt. 
Nach mehrmaligem Umbau konnte der erste Schanzenrekord von 35 Metern im Jahre 1926 (Müller, Bayrischzell) bis 1950 auf 82 Meter (Sepp Weiler, Oberstdorf) gesteigert werden. Inzwischen haben sich in die Liste der Schanzenrekorde eine ganze Reihe weiterer prominenter Namen eingetragen. 

Im Jahr 2003 wurde die große K-120 Schanze und die Schattenberg-Arena, die jetzt 18.000 Zuschauer Platz bietet, für knapp 17 Mio. Euro komplett modernisiert. Sie gehört nach wie vor zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Skispring-Weltcup. Die gesamte Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik und hat somit die besten Voraussetzungen für die nordischen Ski-Weltmeisterschaften, die in Oberstdorf im Jahr 2005 zum zweiten mal nach 1987 ausgetragen werden. Der aktuelle Schanzenrekord liegt bei 143,50 Metern, der am 29.12.2003 von Sigurd Pettersen.

Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Ein Besuch der Heini-Klopfer-Skiflugschanze ein unvergeßliches Erlebnis. Spielerische Eleganz und faszinierende Schwerelosigkeit zeichnen die Heini-Klopfer-Skifugschanze aus. Harmonisch fügt sie sich in das reizvolle Landschaftsbild und bietet den Skispringern maximale sportliche Möglichkeiten.

139 Meter lang ist die Anlaufbahn bis zum Schanzentisch, von dem sich die Flieger mit einer Geschwindigkeit von 106 Km/h abheben, in die Tiefe hinuntersegeln und beim Aufsprung auf eine Stundengeschwindigkeit von 130 Km/h kommen. Vom höchsten Anlaufpunkt bis zum Auslauf sind es 207 Meter Höhenunterschied, der Anlaufturm liegt 72 Meter über dem Gelände.

Bergschau

In den stimmungsvollen Räumlichkeiten des Alten Rathauses in Oberstdorf, im imposanten Umfeld des Fellhorns oder im Walserhaus in Hirschegg erfahren Sie alles über die Entstehung der Allgäuer Alpen. Es erwarten Sie interessante Exponate aus der Tier- u. Pflanzenwelt der Alpenregion, ein Reliefmodell der gesamten Allgäuer Alpen, typische Gerüche und Geräusche in den Bergen, „interaktive“ Geschichte von der Steinzeit bis heute, Beschreibungen der Besonderheiten des Bergwetters und viele andere Sehenswürdigkeiten. Kurzfilme, Infotafeln und „Steine die sprechen können“ berichten über die Entstehung u. Veränderung der Alpen. Terminals mit Arteninfosystem geben beeindruckende Auskünfte über Flora, Fauna u. Geologie. Ein Besuch der Bergschau , der Ihnen Ihre Urlaubsregion näher bringen wird lohnt sich auf jeden Fall.

Bergbahnen

Ob im Winter zum Skifahren oder Snowboarden oder im Sommer für Berg- und Wandertouren, mit den drei Bergbahnen sind Sie im Nu in "himmlischen" Höhen

Sowohl das Nebelhorn als auch das Fellhorn sind rollstuhlgerecht ausgestattet. Weitere Tipps für einen barrierefreien Urlaub.

Nebelhornbahn

Neben dem Bundesleistungszentrum liegt die Talstation der Nebelhornbahn. Im Winter kommen hier Skifahrer, egal welcher Schwierigkeitsgrad erwartet wird, voll auf Ihre Kosten.

Von der Talstation (828 m) führt die Kabinenbahn über zwei Umsteigestationen bis auf 2.224 m auf den Nebelhorngipfel. Hier erwarten den Skifahrer drei Sessellifte, die Abfahrt bis in das Tal ist je nach Schneelage problemlos möglich.
Im Sommer findet der Wanderer auf dem Nebelhorn ein ausgeschildertes Wanderwegenetz vor, u.a. ein Geologischer Lehr- und Wanderpfad. Hier ist auch der Ausgangspunkt für den Hindelanger Klettersteig, welcher jedoch nur von bergerfahrenen Kletterern begangen werden darf. 

Fellhornbahn

Zwischen der Skiflugschanze und der Siedlung Birgsau hat die Kabinenbahn Fellhornbahn ihre Talstation.
Auch dieses Skigebiet lässt Skifahrerherzen im Winter höher schlagen. Im Skigebiet besteht die Auswahl zwischen fünf Schleppliften und einer Sesselbahn, desweiteren besteht ein Verbund zur im Walsertal gelegenen Kanzelwandbahn (Zwei-Länder-Skiregion).

Im Sommer finden Wanderer und Bergwanderer "Deutschlands schönsten Blumenberg" vor. Die Fellhornbahn bietet u.a. geführte Exkursionen auf dem Blumen- und Wanderlehrpfad und Führungen durch eine Käserei auf der Sennalpe Schlappold an. 

Söllereckbahn

Vom Fellhorn aus führt eine Gratwanderung zur Bergstation Söllereck. Die Söllereckbahn ist eine Gondelbahn und im Winter (vier Schlepplifte) wie auch im Sommer für Bergwanderungen und Touren gleichermassen attraktiv. 

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