Alljährlicher Austragungsort des Auftaktspringens der Vierschanzentournee.
Anlässlich der im Jahre 1909 erbauten ersten „großen“ Skisprung-Schanze auf den Halden in Oberstdorf sprang der Freiburger Bruno Biehler 22 Meter, eine damals wohl beachtete sportliche Leistung. Damals war das Skispringen in Deutschland nirgends wesentlich weiter entwickelt.
Nach mehrmaligem Umbau konnte der erste Schanzenrekord von 35 Metern im Jahre 1926 (Müller, Bayrischzell) bis 1950 auf 82 Meter (Sepp Weiler, Oberstdorf) gesteigert werden. Inzwischen haben sich in die Liste der Schanzenrekorde eine ganze Reihe weiterer prominenter Namen eingetragen.
Im Jahr 2003 wurde die große K-120 Schanze und die Schattenberg-Arena, die jetzt 18.000 Zuschauer Platz bietet, für knapp 17 Mio. Euro komplett modernisiert. Sie gehört nach wie vor zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Skispring-Weltcup. Die gesamte Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik und hat somit die besten Voraussetzungen für die nordischen Ski-Weltmeisterschaften, die in Oberstdorf im Jahr 2005 zum zweiten mal nach 1987 ausgetragen werden. Der aktuelle Schanzenrekord liegt bei 143,50 Metern, der am 29.12.2003 von Sigurd Pettersen.

















