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Die Region
Das Allgäu
Das Allgäu hat bereits eine Geschichte, die vor 2500 Jahren begann.
Geschichte des Allgäus Der geografische Begriff Allgäu - der Name taucht erstmals im Jahre 817 auf und entstand aus "Alpengeäu = Alpenauen" - bezeichnet heute das Alpen- und Voralpengebiet zwischen dem Bodensee im Westen, dem Lech im Osten, den Lechtaler Bergen im Süden und einer Linie Wangen - Memmingen - Kaufbeuren im Norden.
Das Allgäu wurde vor vielen Jahren von eiszeitlichen Gletschern geformt und stellt sich heute als überwiegend wellige, von Flüssen durchzogene Moränenlandschaft dar, in der viele größere und kleinere Seen zurückgeblieben sind. Die Geschichte beginnt mit den Kelten, die hier um etwa 500 v. Chr. zu siedeln begannen. Sie wurden 15 v.Chr. von den Römern verdrängt. Die meisten Siedlungen gehen jedoch auf die Alemannen zurück, die um 250 n.Chr. den römischen Limes stürmten. Von ihnen stammt auch die Spracheigentümlichkeit, die sich bis heute im Allgäuer Dialekt erhalten hat.
Ab 536 n.Chr. lenkten die fränkischen Könige die Geschicke des Allgäus. Unter den Merowingern und Karolingern begann die Christianisierung. Die Staufer, seit 1079 Herzöge von Schwaben, stellten mehr als ein Jahrhundert lang die deutschen Kaiser und Könige, wodurch Schwaben zum Mittelpunkt des Kaiserreiches wurde. Zahlreiche Burgen, Städte und Klöster gehen auf ihre Gründungen zurück.
Nach dem Untergang der Staufer 1268 kam es zur Bildung mehrerer selbständiger, zum Teil umfangreicher Territorien. Der Bauernkrieg 1525 verlief im Allgäu besonders dramatisch. Nach dem 30-jährigen Krieg verarmte die Region völlig. Mit dem Bau der Klosterkirche St. Lorenz in Kempten begann ab 1625 die Blütezeit des Barock. Prächtige Kirchen und Klöster wurden gebaut.
Um 1900 wurde aus dem durch den Flachsanbau bis dahin "blauen Allgäu" infolge der zunehmenden Viehwirtschaft das "grüne Allgäu", dessen Bewohnern man nachsagt, sie wären freundlich, wohlüberlegt und gutmütig.
Der Landkreis Oberallgäu
Der Landkreis Oberallgäu liegt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und ist der südlichste Landkreis in der Bundesrepublik Deutschland. Die südwestliche und südöstliche Landkreisgrenze ist zugleich Staatsgrenze zu Österreich. Im Süden grenzt der Landkreis an das deutsche Zollanschlussgebiet Kleines Walsertal.
Einziger bayerisch-schwäbischer Nachbarlandkreis im Westen ist der Landkreis Lindau. Weiter nördlich grenzt der Landkreis an das Bundesland Baden-Württemberg. Im Norden haben wir den Landkreis Unterallgäu, im Osten den Landkreis Ostallgäu als Nachbarn. Unser Landkreis weist Höhenlagen zwischen 622 m und 2649 m über dem Meeresspiegel auf.
Seine markantesten Berge sind der Grünten, der Hochvogel, die Hochfrottspitze, die Mädelegabel, die Trettachspitze, der Große Daumen und der Biberkopf. Zahlreiche Seen und liebliche Täler geben dem Landkreis sein besonderes Gepräge.
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 Viehscheid in Oberstdorf |
Termine
Über das ganze Jahr verteilt, finden in Oberstdorf viele Veranstaltungen statt. Hier gehts zum Oberstdorfer Veranstaltungskalender
Ein paar traditionelle Bräuche möchten wir Ihnen kurz vorstellen:
Bärbeletreiben (4. Dezember)
Am Abend vor dem Barbaratag verkleiden sich unverheiratete Frauen mit einem langen Leinenrock, Kopftuch und unkenntlichem Gesicht. Mit einem Birkenreisigbesen fegen sie das ganze Haus und kehren den "Unrat" und das "Böse" zu jeder Türe, die nach außen führt, hinaus. Auch um das Haus wird gekehrt - bis Mitternacht. Während der ganzen Arbeit wird kein Wort gesprochen. Oberstdorfer Klausentreiben (6. Dezember)
Einem alten Brauch zufolge treiben am Abend des 5. und 6. Dezember in der ganzen Stadt wilde "Rumpelklausen" ihr Unwesen. Vermummt mit dicken Pelzen, geschmückt mit Geweihen, Hörnern und riesigen Kuhschellen und bewaffnet mit Ruten laufen sie in Gruppen umher und schlagen nach den Schaulustigen, die sich zahlreich an diesen Abenden versammeln. Auch für diese Überlieferung gibt es bis heute nur Deutungsversuche:
Einem zufolge, handelt es sich um einen mehr als 2000 Jahre alten keltischen Brauch, der auf das natürliche Sonnenjahr der Kelten, beginnend mit der Wintersonnenwende am 24.12., zurückgeht. Die Kelten glaubten, daß unmittelbar vor und nach der Sonnwende gezeugte Kinder oder Tiere schwach und krank waren, weshalb die Druiden für diese Zeit sexuelle Enthaltsamkeit forderten. Um den Bauern per Anschauungsunterricht dieses Verbot zu verdeutlichen, wurde eine Art Umzug veranstaltet, den der Druide anführte. Hinter ihm folgten ein junges Ehepaar - als Sinnbild für die Einhaltung des Gebotes - und danach ein wilder Klaus, der symbolisierte, daß trotz des Verbotes gezeugte Kinder den Eltern durch die Naturkräfte wieder genommen werden. Den Abschluß des Zuges bildete ein Bettler, der die kinderlosen, armen Eltern darstellte.
Das wilde Klausentreiben in der heutigen Form läßt diesen Ursprung nur noch vermuten, zumal im Laufe der Zeit die Kirche aus dem Klaus den heiligen Nikolaus machte und der heidnische Brauch zwischendurch immer wieder verboten wurde. Allerdings erinnert noch bis heute das traditionelle Gebäck zum Klausentag an die keltischen Sitten. Zum einen die "Laible", die die Sonne symbolisieren (Wintersonnenwende) und zum anderen die "Klausenmändle", die eine Natur-Gottheit darstellten, deren Kraft mit dem Essen übertragen werden sollte. Oberstdorfer Viehscheid (September)
Im Allgäu gibt es keine Sennerinnen. Hier sind nur Alphirten für das Wohl und Wehe der Kühe zuständig. Sie stehen in einem guten Ruf, die Allgäuer Alpweiden und ihre Hirten, denn Jahr für Jahr kommt nicht nur das eigene Vieh aus dem Tal, es finden sich auch viele Saisongastrinder aus dem Unterland zur Erholung auf den Oberstdorfer Alpen ein.
Mit großen und kleinen Glocken um den Hals bimmeln sie in würdevoller Gelassenheit durch den Sommer, was gar manchen rastlosen Urlauber in tiefstem Herzen erfreut und ihn den Rest seiner Ferientage gemächlicher verbringen läßt. Geht im September die Weidezeit zu Ende und ist keinem Tier ein Unheil geschehen, was vom Hirten und den wackeren Heiligen St. Wendelin und St. Rochus mit vereinten Kräften vermieden wurde - kommen die großen Tage: der Oberstdorfer und der Schöllanger Viehscheid.
Voraus der Alphirt mit seinem wunderschönen Kranzrind, die Herde im Gefolge hinterher. Als Kranzrind wird das schönste Tier ausgewählt und mit einem voluminösen Gebilde aus Zweigen, Blumen und Bändern geschmückt, daß es eine wahre Pracht ist. Die Schelle am Hals steht dem Kranz auf dem Kopf an Größe und Schönheit nicht nach - und das alles trägt eine gestandene Allgäuer Kuh mit stoischem Gleichmut zu Tal. Zum Stolz des Hirten und zur Freude aller Kurgäste. Das Wort Viehscheid besagt, daß das Vieh auf einem großen Platz "geschieden" wird: ein jedes kommt wieder zu seinem Besitzer. Hier findet ein wahres Volksfest statt mit Blasmusik, Würstlbuden und viel, viel Bier. Grad schön ist's.
Das Allgäuer Braunvieh ist ein Markenzeichen für unser Land. Es ist gesund und schön, hat Charakter und seiner gesellschaftlichen Stellung gemäß gewisse Vorrechte. Das sollte ein jeder bedenken, der sich in seinem Auto plötzlich eingekreist sieht von Schwänzen, Hörnern und ernsten Kuhgesichtern. Das Rindvieh hat hier die ältesten Rechte, und die gilt es auch in der Hektik des 20. Jahrhunderts zu respektieren.
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J-T Hotel Betriebs GmbH Falkenstraße 15 87561 Tiefenbach-Oberstdorf
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Unser Halbpensionsmenü am 06. September 2010
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Frisches und Knackiges vom Salatbuffet
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Karotten-Ingwer-Cremesuppe
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Gebratene Barbarie-Entenbrust auf Rotkraut und Schupfnudeln in Butter geschwenkt dazu Cassisjus
oder
Schweinefilet mit Pilzduxel im Crêpemantel gebraten auf Sherrytomatengemüse und Whiskeyrahm
oder
Vegetarisch Zucchini-Tofu-Spieß mit Artischockencreme
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Orangen-Frischkäsemousse mit Löffelbiskuit im Glas serviert
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Käseauswahl vom Brett
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